Einigung zur gemeinsamen Gesamtschule im Süden Potsdam-Mittelmarks

Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die zwischen Treuenbrietzen und Brück ausgehandelte Lösung für eine gemeinsame Gesamtschule im Süden Potsdam-Mittelmarks. Grundsätz-lich muss die Konzeption der Gesamtschule aber auch den Erhalt aller historisch gewachse-nen SEK 1 Standorte mit ihren vielseitigen Angeboten ermöglichen, auch wenn die betroffe-nen Schulträger sich bisher noch nicht gestalterisch in die Debatte zur Errichtung einer Ge-samtschule eingebracht haben. Ziel aller muss eine wohnortnahe Beschulung mit kurzen An-fahrzeiten für unsere Schüler im ländlichen Raum sein.

Wir sind deshalb den Vertretern von Schulleitung, Schulträgern, Eltern und allen anderen Teilnehmern aus dem Gymnasium "Am Burgwall" und der Oberschule Brück an den seit dem 30.03.2017 geführten Verhandlungen für die entwickelte und einstimmig durch die Stadtverordnetenversammlungen in Treuenbrietzen und Brück beschlossene Grundstruktur einer gemeinsamen Gesamtschule Brück/Treuenbrietzen sehr dankbar. Es war richtig, mit dem um den SEK 2 Standort in Treuenbrietzen ergänzten Beschluss nochmals beide Schulträger in Treuenbrietzen und Brück zur gemeinsamen Lösungsfindung bis zum 01.06.2017 aufzufordern.

Eine gerechte Lösung für den ländlichen Raum bedeutet gerade nicht, nur die Form der Gesamtschule im Süden Potsdam-Mittelmarks zu etablieren, sondern auch die gewachsenen Schulstrukturen und ihre über Jahrzehnte entwickelten Angebote und Prägungen nicht aus dem Auge zu verlieren sowie im Sinne kurzer Fahrzeiten für unsere Kinder bzw. Schüler Lösungen zu finden. „13 Jahre alte Schüler täglich über zwei Stunden zur Schule fahren zu lassen, obwohl es andere Lösungen gibt, ist absolut verantwortungslos“, sagt Dietmar Otto, SPD-Fraktionsvorsitzender. „Völlig unterschiedliche demografische Entwicklungen in Ballungszentren und dem ländlichen Raum erfordern flexible Auslegungen des Brandenburgischen Schulgesetzes und kreative Konzepte im Sinne aller Schüler und der solidarischen Schulstrukturentwicklung im gesamten Landkreis PM und kreisübergreifend. Hierfür steht die SPD-Kreistagsfraktion“, so Herr Otto. In diesem Zusammenhang betont der Frak-tionsvorsitzende, dass die Fraktion nun von den entscheidenden Stellen im Landkreis und zuständigem Ministerium erwarte, erforderliche Schritte zu unternehmen, damit Unterschiede in prosperierenden Ballungsräumen und ländlichen Regionen in den Fokus gerückt würden und die Bildung der kooperativen Gesamtschule im Süden Potsdam-Mittelmark im Sinne unserer Schüler genehmigt werde.

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