Presseinformationen 2005

 

Neujahrsbrief

21.12.2005

Presseinformation

Hand zur Versöhnung angeboten
Erneuerte Straße der Einheit in Caputh wird freigegeben

Pressemitteilung 11/2005

Auch die neue Streckenführung für die Havelspange stößt auf Widerstand

Presseinformation

Neubauten in Geltow: Brauchlandung für Katherina Reiche

Pressemitteilung 9/2005

SPD-Schwielowsee fordert ortsverträgliche Entwicklung in Geltow

Pressemitteilung 8/2005

Erneuter Schwarzbau Hilperts am Schwielowsee?

Pressemitteilung 7/2005

SPD-Schwielowsee besuchte Caputher Sehenswürdigkeiten

Pressemittelung 6/2005:

SPD-Schwielowsee unterstützt die Kandidatur von Andrea Wicklein für den Deutschen Bundestag; Zwei Frauen im neuen Vorstand; Neue Internet-Seite der SPD-Schwielowsee

Pressemitteilung 5/2005:

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs

Pressemitteilung 4/2005:

Konzept für die Kita-Trägerschaft in Schwielowsee

Bürgerbrief 3/2005:

An alle Haushalte der Gemeinde Schwielowsee: Zwei Jahre CDU-Regierung am Schwielowsee

Pressemitteilung 2/2005:

Schwarzbauten im Schwielowsee

Pressemitteilung 1/2005:

Flugtourismus

Pressemitteilung 6/2004:

Spende für Caputher Kirchenorgel

Bürgerbrief 5/2004:

An alle Haushalte der Gemeinde Schwielowsee: Was ist geschehen in Schwielowsee ? – Eine mehr als zwiespältige Bilanz

Pressemitteilung 4/2004:

Kompromiss im Streit um die Fällung der Linden?

Pressemitteilung 3/2004:

Verhandlungsbereitschaft der Gemeinde Schwielowsee in Sachen Linden

Pressemitteilung 2/2004:

Ablehnung der Planung der Netzverknüpfung Potsdam

Pressemitteilung 1/2004:

Susanne Melior Direktkandidatin für die Landtagswahlen

 

 

 


Hans Joachim Teichler                                             

Vorsitzender der SPD-Schwielowsee                                  

Schwielowseestraße 79 E                                                                            

14548 Schwielowsee, Ortsteil Caputh

 

                                              

21.12.2005

 

 

Liebe Freunde und Parteigenossen,

 

zu unserem Nikolausessen am 06.12.2005 konnte ich 30 Mitstreiter und Mitglieder der SPD begrüßen, darunter auch dieses Jahr unsere beiden Mandatsträgerinnen, Andrea Wicklein und Susanne Melior. Es ist schön, dass sich diese unkonventionelle Art der Parteiversammlung, die viel Möglichkeit zum Gespräch untereinander bietet, zu einer kleinen Tradition herausgebildet hat. Und Gesprächsstoff hatten wir dieses Jahr allemal: Die Neuwahlen, die große Koalition, der Rücktritt von Franz Müntefering und die Wahl von Matthias Platzeck zum neuen Parteivorsitzenden.

 

War die Neuwahl aus Verantwortung gegenüber unserem Land, dem ein politischer Stillstand drohte, noch nachvollziehbar, so waren die Umstände, die zum Rücktritt von Franz Müntefering führten, eindeutig hausgemacht. Welcher Parteivorsitzender lässt sich von anderen seinen Generalsekretär ablehnen. Das hätten alle Präsidiumsmitglieder, die gegen seinen Vorschlag stimmten, wissen müssen. Dass wir nun aber mit Matthias Platzeck einen Vorsitzenden bekommen haben, der in seiner Antrittsrede nicht nur neue Akzente setzte (Forschung und Technologie, Zukunftsfaktor Familie), sondern auch bewies, dass er die Herzen seiner Zuhörer erobern kann, stimmt uns zukunftsfroh. Das trifft auch auf unser Bundestags-Wahlergebnis zu, das zeigt, das in Schwielowsee ein SPD-Potential von 45% vorhanden ist.

 

Da ich in den nächsten drei Monaten fast durchgehend abwesend sein werde, hat der Vorstand auf der Sitzung vom 6.12.2005 Heide-Marie Ladner mit meiner Vertretung beauftragt.

 

Ich hoffe, dass Euch eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit beschert wird und wünsche Euch ein frohes und gesundes Neues Jahr.

 

Euer Jochen Teichler

      

 

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Presseinformation

Hand zur Versöhnung angeboten

Erneuerte Straße der Einheit in Caputh wird freigegeben

 

Caputh, 25.11.2005

 

Die Bürgerinitiative „Rettet die 100jährigen Linden“ (BI) begrüßt die Fertigstellung der Straße der Einheit in Caputh. Wenn man daran denkt, dass die Gemeindevertretung damals für die Fällung aller 61 Linden gestimmt hatte, so ist das, was wir erreicht haben, mehr ein guter Kompromiss. Dank des Widerstands der Bürgerinitiative prägen auch heute noch 41 alte Linden eindrucksvoll das Ortsbild.


„An dieser Stelle möchten wir dem BUND ganz herzlich für die Unterstützung danken genau so wie den vielen Bürgern aus Caputh, die uns in unserem Kampf um die Bäume geholfen haben und ohne die wir das nie geschafft hätten“, so Thomas Freundner, der Sprecher der BI. Die BI hatte damals weit über 2000 Unterschriften für den Erhalt der Lindenallee gesammelt, davon  allein über 900 aus der Gemeinde Schwielowsee.


„Der langwierige Kampf um die Allee hat eindrucksvoll gezeigt, dass unsere Demokratie den Bürgern eben doch Möglichkeiten bietet, sich kommunalpolitisch Gehör zu verschaffen“, so Freundner weiter. Anlässlich der Fertigstellung der Straße hat die Bürgerinitiative nach dem langen Streit nun die Hand zur Versöhnung angeboten. Die Bürgermeisterin hat daraufhin alle Mitglieder der BI zur Übergabe der Straße am 28.11.2005 um 11.00 Uhr eingeladen. „Das ist ein richtiger Schritt. Ich glaube, wir haben in dieser Auseinandersetzung alle sehr viel gelernt...“, so Freundner.

 

V.i.S.d. Pressegesetzes: Thomas Freundner, Sprecher der Bürgerinitiative,

Schwielowseestraße 93, 14548 Caputh Tel. 033209-70875

 

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Pressemitteilung

11/2005

 

SPD-Schwielowsee: Auch die neue Streckenführung

für die Havelspange stößt auf Widerstand

 

Schwielowsee, 23.11.2005

 

Angesichts der neuen Streckenplanung für die Havelspanne, die durch den Arbeitskreis Verkehr der Ingenieurkammer Brandenburg vorgelegt wurde, erklärte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende der SPD Schwielowsee, Prof. Dr. Hans Joachim Teichler:


„Es ist das gute Recht von Verkehrsingenieuren, sich als Baulobby zu betätigen. Aber auch solche Interessenvertreter können nicht übergeordnete Gesichtspunkte, wie Naturschutz, Lärmschutz, Tourismusförderung, Erhalt des kulturellen Erbes und die finanzielle Lage unseres Gemeinwesens völlig ignorieren. Mit der neuen Planung sollen künftig nun auch die guten Wohnlagen am Schlänitzsee in Neu Fahrland beschallt werden. Auch durch die neue Streckenführung wird eine Mautabkürzung für den LKW Schwerlastverkehr geschaffen: Zusammen mit der neuen Ortsumgehung Michendorf verkürzt sich der Berliner Ring im Südwesten um 35 km. 1000 Fahrzeuge pro Stunde über den Templiner See und den Zernsee - mit steigender Tendenz - werden nach derzeitiger Prognose berechnet. Das kann nicht im Interesse der Entwicklung des Haveltourismus und der im Uferbereich liegenden Hotels sein, die für zahlreiche Arbeitsplätze in unserer Region sorgen.


Zuerst sollten die entlastenden Wirkungen der geplanten Straßenbahnbrücke parallel zur Langen Brücke in Potsdam abgewartet werden, bevor man weitere Havel-Brücken baut“, forderte Teichler. „Ich begrüße ausdrücklich die Initiative der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein, die mit ihren Kollegen dafür gesorgt hat, dass die Verbindung der B1 zur B273 und von der Havelspange nach Bergholz-Rehbrücke in der zeitlichen Priorität herabgestuft wird, um den Akteuren vor Ort mehr Zeit zur Diskussion zu geben“.


In diesem Zusammenhang erinnert Teichler an die klare Beschlusslage der mittelmärkischen SPD, die sich klar gegen die Havelspange ausgesprochen hat. „In einer Zeit der Kürzung aller öffentlichen Mittel müssen alle Projekte auf den Prüfstand gestellt werden - also auch das Projekt Havelspange. Damit kann auf weitere überflüssige Planungskosten verzichtet werden.


Jochen Teichler

SPD-Schwielowsee Vorstandsvorsitzender

 

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SPD-Landtagsfraktion

 

Presseinformation

 

15. September 2005   136/05

 

Dr. Jens Klocksin:

 

Neubauten in Geltow: Bauchlandung für Katherina Reiche

 

Potsdam

Der SPD-Abgeordnete Dr. Jens Klocksin begrüßt, dass das Bauministerium jetzt ein ordnungsgemäßes Verfahren für zwei Neubauten am Rand von Geltow (Potsdam-Mittelmark) verlangt. Die Spitzenkandidatin der CDU zur Bundestagswahl, Katherina Reiche, wollte dagegen, dass unverzüglich mit dem Bau begonnen wird. Klocksin: „Das ist eine Bauchlandung für Reiche. Die Umsetzung ihrer Forderung wäre ein Rechtsbruch, da das Areal im Außenbereich liegt“. In einer Unterschriftenliste protestieren bereits 430 Geltower gegen den Bau. Gemeinsam mit der Abgeordneten Susanne Melior hatte Klocksin eine Kleine Anfrage zu dem Projekt an die Landesregierung gestellt.

 

Das Bauministerium fordert für das Projekt – ein Bootscenter und ein Autohaus – ein Bebauungsplanverfahren und die Einbeziehung Träger öffentlicher Belange. Es sieht aber auch dann kaum Realisierungschancen. Es hat deshalb gestern schriftlich den Landkreis Potsdam-Mittelmark angewiesen, die Bauanträge abzulehnen. Damit keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden, wurde die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet.

 

Jens Klocksin: „Mir ist unverständlich, wie Katherina Reiche sich derart in das Verfahren einmischen konnte. Eine Baugenehmigung durch die kalte Küche darf es nicht geben. Die Position des Bauministeriums war von Anbeginn absehbar. Das Gelände befindet sich immerhin im Landschaftsschutzgebiet und müsste herausgelöst werden."

 

Klocksin weiter: „430 Bürgerinnen und Bürger aus Geltow sagen dazu klar nein! Für die Investitionen gäbe es auch andere freie Flächen in nahen Gewerbegebieten. Sie sind für viel Geld entstanden. Die müssen wir nutzen, anstatt neue Flächen zu versiegeln und das Ortsbild zu schädigen.“

 

(Presseinformation zum Download als pdf-Datei)


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Pressemitteilung

09/2005

 

SPD-Schwielowsee fordert ortsverträgliche Entwicklung in Geltow.

Mauschelei zwischen Bürgermeisterin Hoppe und der Unteren Bauaufsicht?

 

05.07.2005

 

Spekuliert die Gemeinde Schwielowsee neuerdings mit Grundstücken, weil sie dringend Geld braucht? So konnte sie ein Gelände am Ortseingang von Geltow günstig von der evangelischen Kirchengemeinde in Geltow durch Flächentausch erwerben, um es dann gewinnbringend an zwei Investoren zu verkaufen. Der Kaufpreis ließ sich für die Gemeinde nur erzielen, indem eine Bebauung dieses im Außenbereich gelegenen Grundstücks den neuen Eigentümern in Aussicht gestellt wurde. Ein Bootshandel und ein Autohaus sollen dort entstehen. Baurechtlich ist dies für die neuen Eigentümer ein riskantes Unternehmen, denn im Außenbereich sind diese Bauvorhaben nach § 35 Baugesetzbuch eindeutig nicht zulässig, zumal das Gelände außerdem noch im Landschaftsschutzgebiet liegt. Eine Baugenehmigung ist – wenn überhaupt – nur über das langwierige Verfahren der Aufstellung eines Bebauungsplans, eine Entlassung aus dem Landschaftsschutzgebiet und im Rahmen des B-Plans unter Beteiligung der Bürger von Geltow möglich. Dies bestätigte inzwischen auch die Obere Bauaufsicht des Landes Brandenburg. Wollte Bürgermeisterin Hoppe im Zusammenwirken mit der unteren Bauaufsicht des Landkreises diese gesetzlichen Vorgaben unterlaufen und stillschweigend Fakten schaffen? Gibt es sogar Zusagen der Gemeinde an die Investoren, auf jeden Fall das Baurecht ohne B-Plan zu verschaffen, um eine Bürgerbeteiligung im Genehmigungsverfahren zu vermeiden? „Bürgerbeteiligung und Bürgernähe sind nicht ihre Stärke“, vermutet Jochen Teichler, SPD-Ortsvereinsvorsitzender. Dies habe sie ja zuletzt in dem Konflikt um die Fällung der Linden in Caputh bewiesen.  Auch diesmal wird sich ihr kurzer Draht zum Landratsamt nicht bewähren. Teichler begrüßte in diesem Zusammenhang die erfreuliche Intervention der Stadt Werder, die bei eigenen Vorhaben aber den gleichen Maßstab anlegen sollte.   

 

„Wir bezweifeln, dass die Bebauung mit einem Autohaus und einem Bootshandel in diesem Bereich überhaupt eine ortsverträgliche Lösung für Geltow ist. Das Gebiet unterhalb des Carlsturms an der Baumgartenbrücke verträgt nur eine landschaftlich angepasste Neugestaltung des derzeit ungeordneten Parkplatzes“, so Teichler weiter. Nur dies würde dem Tourismus und damit der wirtschaftlichen Entwicklung der Region gut tun.  „Die Entwicklung eines sanften Tourismus in unserer schönen Landschaft ist ein nachhaltiges Gut, das nicht durch kurzfristiges Profitstreben und Aushebelung geltender Gesetze zerstört werden darf.“

 

Jochen Teichler  

SPD-Schwielowsee  

Vorstandsvorsitzender

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Pressemitteilung

08/2005

 

Erneuter Schwarzbau Hilperts am Schwielowsee?

 

28.07.2005

 

Ausgerechnet an einer der schönsten Badestellen des Schwielowsees, der Seewiese vor dem Petzower Haussee, entsteht ein Holzhaus in der Größe eines Einfamilienhauses. Der gesamte Strand ist als Baustelle gesperrt, doch ein Baustellenschild sucht man vergebens. Angesichts der Dreistigkeit mit welcher im Schwielowsee-Resort vor wenigen  Monaten die Pfahlbauten schwarz errichtet wurden, vermutet Prof. Teichler, SPD-Vorsitzender aus Schwielowsee, einen erneuten Streich Hilperts. Denn eine Baugenehmigung an einer derartige sensiblen, unter Denkmal- und Landschaftsschutz stehende Stelle ist eigentlich undenkbar. Teichler fordert daher die zuständigen Stellen (Stadt Werder und Landkreis PM) auf, der Öffentlichkeit mitzuteilen, auf welcher rechtlichen Basis dieser Bau errichtet wird.    

 

Jochen Teichler

SPD-Schwielowsee

Vorstandsvorsitzender

 

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Pressemitteilung

07/2005

SPD-Schwielowsee besuchte Caputher Sehenswürdigkeiten

20.07.2005

 

Im Rah­men ih­res kul­tu­rell­en „Som­mer­pro­gramms“ be­such­ten SPD-Mit­glie­der aus al­len drei Orts­tei­len am 9. Ju­li 2005 das neu res­tau­rier­te Ein­stein-Haus und lie­ßen sich an­schließend von Pfar­rer a.D. Heilmann die bau­lich­en Seh­ens­wür­dig­kei­ten der Ca­put­her evan­ge­lisch­en Kir­che er­klä­ren. Aus die­sem An­lass ent­wick­el­te sich ei­ne in­ten­sive Fra­ge­run­de zur Kir­chen- und Ju­gend­ar­beit in der DDR, ein As­pekt, der Pfar­rer a.D. Heilmann, dem an die­ser Stel­le für sein­en leb­haf­ten Vor­trag noch ein­mal ge­dankt sei, be­son­de­ren Wert leg­te. An­schließ­end bot sich noch die Ge­le­gen­heit, den Kläng­en der neu­en Ca­put­her Or­gel zu lausch­en, für die die ört­liche SPD un­ter­stützt von den Man­dats­trä­ger­in­nen im Land­tag, Susanne Melior, und im Bun­des­tag, Andrea Wicklein, im vor­ig­en Jahr 500 Eu­ro ge­spen­det hat­te.

Woch­en zu­vor hat­te die SPD-Schwie­low­see ei­ne ähn­liche Ver­an­stalt­ung in Gel­tow durch­ge­führt. Mit die­sem „Fe­rien­pro­gramm“ soll so­wohl der per­sön­liche Kon­takt un­ter­ein­an­der und zwisch­en den Orts­tei­len ge­pflegt und ver­bes­sert wer­den, er­klär­te Orts­ver­eins­vor­sitz­en­der Jochen Teichler. Der gu­te Zu­sam­men­halt im Orts­ver­ein ist ei­ne gu­te Grund­la­ge für den vor­aus­sicht­lich­en Wahl­kampf im Sep­tem­ber. 

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Pressemitteilung

06/2005

 

19.06.2005

 

Die Mit­glie­der des SPD-Orts­ver­eins Schwie­low­see ha­ben sich am 14.06.2005 ein­stimmig für die Kan­di­da­tur von Andrea Wicklein für den Deut­schen Bun­des­tag aus­ge­sproch­en. Andrea Wicklein will sich wei­ter­hin für die nach­hal­tige Ent­wick­lung der Re­gion ein­setz­en.

 

An­läss­lich der Neu­wahl des Vor­stands wur­de der am­tie­ren­de Vor­stand mit ei­ner Ent­hal­tung ent­las­tet. Zwei ak­tive Frau­en wer­den nun im neu­en Vor­stand aktiv wer­den: Britta Küpper (Gel­tow) – be­reits Vor­sitz­en­de der SPD Frak­tion in der Ge­mein­de­ver­tre­tung Schwie­low­see – und Heide-Marie Ladner (Ca­puth) sind als stell­ver­tre­ten­de Vor­sitz­en­de des SPD-Orts­ver­eins ge­wählt wor­den. Hans-Wieland Kürth (Ferch), bis­her er­folg­reich für die Fi­nan­zen zu­stän­dig, wur­de er­neut in die­sem Amt be­stä­tigt. Als Vor­stands­mit­glied für die Pres­se- und Öf­fent­lich­keits­ar­beit wur­de Hans-Joachim Kursawa aus Ca­puth er­neut in den Vor­stand ge­wählt. Al­ter und neu­er Vor­stands­vor­sitz­en­der bleibt Hans Joachim Teichler aus Ca­puth.

 

Der Orts­ver­ein kann nun ein we­nig stolz auf sei­ne völ­lig neue In­ter­net-Prä­sen­ta­tion ver­wei­sen. Al­le Bür­ger ha­ben nun die Mög­lich­keit, Kon­takt mit ih­ren SPD-Ge­mein­de­ver­tre­tern di­rekt auf­zu­neh­men und ih­nen un­ter www.spd-schwielowsee.de ih­re Sor­gen und An­re­gun­gen mit­zu­tei­len. Bis­her ha­ben be­reits ü­ber 2.800 Mit­bür­ger/innen auf die In­ter­net-Sei­ten zu­ge­grif­fen. Nach­zu­le­sen sind dort al­le An­trä­ge und An­fra­gen z.B. zum The­ma KITA-Trä­ger­schaft und Ha­vel­span­ge, aber auch al­le an­de­ren ak­tu­el­len in­halt­lich­en Schwer­punk­te der kom­mu­na­len Ar­beit der SPD-Frak­tion in der Ge­mein­de­ver­tre­tung.

 

 

 

Jochen Teichler

SPD-Schwielowsee

Vorstand

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Pressemitteilung

05/2005

 

Offener Brief des SPD-Vorstands Schwielowsee an den Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs

 

13.05.2005

 

In ei­nem of­fen­en Brief an den Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Pots­dam, Jann Jacobs, schreibt heu­te der Vor­sitz­en­de des SPD-Orts­ver­eins Schwie­low­see, Joch­en Teich­ler:

 

„Sehr geehrter, lieber Herr Jakobs,

 

in Schwie­low­see-Caputh wird das Ge­rücht kol­por­tiert, dass die Stadt Pots­dam im Vor­griff auf den ge­plan­ten Straßen­aus­bau (Spange B1 – B2) ü­ber den Temp­li­ner See die Be­ton­straße von Pots­dam nach Ca­puth ge­zielt ver­fal­len lässt, um die­se spä­ter an ei­nen be­kann­ten Lud­wigs­fel­der Au­to­her­stel­ler als LKW-Ver­suchs­strecke zu ver­äußern. Da mir die­ses Ge­rücht An­fang April zu­ge­tra­gen wur­de, will ich dem so recht kei­nen Glau­ben schen­ken, wenn­gleich der Zu­stand der mit vie­len ge­fähr­lich­en Schlag­löch­ern ge­pflas­ter­ten Straße auf ei­ne ge­ziel­te Ver­nach­lässig­ung der Ver­bin­dung von Pots­dam nach Ca­puth hin­deu­tet.

 

En­de Ju­ni be­sucht der Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der mit aus­län­disch­en Staats­gäs­ten das Ca­puther Ein­stein­haus. Zu DDR-Zei­ten war es üb­lich, vor sol­chen Be­such­en Schlag­löch­er zu fül­len und Fas­sa­den zu streich­en. Oh­ne das Prin­zip Po­tem­kin wie­der be­le­ben zu wol­len wä­re dies doch ein ge­eig­ne­ter An­lass, die Straße gründ­lich re­pa­rie­ren zu las­sen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Jochen Teichler

SPD-Schwielowsee

Vorstand“

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Pressemitteilung

04/2005

Nur das bes­te Kon­zept für die Kita-Trä­ger­schaft in Schwie­low­see ist gut ge­nug!
Qua­li­tät geht im­mer vor Kos­ten­ein­spa­rung

04.05.2005

Anlässlich der Dis­kuss­ion um ei­ne ne­ue Ki­ta-Trä­ger­schaft in der Ge­mein­de Schwie­low­see stellt die SPD-Schwie­low­see klar, dass nur das bes­te in­halt­liche Kon­zept gut ge­nug für un­se­re Ki­tas sein kann. Wer nur die Kos­ten­ein­spa­rung für die Ge­mein­de im Vi­sier hat, denkt wie ein Buch­hal­ter. Ver­häng­nis­voll und we­nig bür­ger­freund­lich ist es zu­dem, wenn die Ent­schei­dungs­pro­zes­se für ei­nen mög­lich­en neu­en Trä­ger wie ge­plant hin­ter ver­schlos­sen­en Tü­ren statt­fin­den und da­mit ins­be­son­de­re die be­trof­fen­en El­tern und Er­zieh­er aus­ge­schlos­sen wer­den sol­len. Sol­che weit­reich­en­den Ent­schei­dung­en ver­lang­en ge­ra­de­zu nach ei­nem par­tner­schaft­lich­en Mit­sprache­recht der Bür­ger in Schwie­low­see.

Die SPD-Schwie­low­see for­dert, dass al­le Be­wer­ber um die Trä­ger­schaft und die der­zeit­igen Ki­ta­lei­tung­en ein aus­sage­fäh­iges in­halt­lich­es pä­da­go­gisch­es Kon­zept schrift­lich vor­le­gen. Nicht die Ver­wal­tung oder die Ge­mein­de­ver­tre­tung darf die Kon­zep­te be­wer­ten, son­dern ei­ne neu­tra­le und fach­lich kom­pe­ten­te Stel­le wie die Kita-Auf­sicht des Bil­dungs­mi­nis­te­ri­ums oder ei­ne pä­da­go­gisch-wis­sen­schaft­liche Ein­rich­tung. Erst wenn das bes­te Kon­zept fest­steht, dürf­ten zu­sätz­lich auch Kos­ten­ge­sichts­pun­kte be­rück­sich­tigt wer­den. Da­bei müs­sen auch die Ar­beits­plät­ze der Kita-Mit­ar­bei­ter ab­ge­sich­ert wer­den.

Nur wenn die Er­geb­nis­se der Be­wer­tung der Kon­zep­te nach­voll­zieh­bar und die Dis­kuss­ion ge­mein­sam mit den Be­trof­fen­en statt­fin­det, ist wie­der ei­ne ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit zwisch­en El­tern, Er­zieh­ern, Trä­ger der Ki­ta und der Ge­mein­de­ver­tre­tung mög­lich.

Hans Joachim Teichler

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Bürgerbrief

03/2005

Zwei Jahre CDU-Regierung am Schwielowsee

März 2005

Zwei Ja­hre CDU-Re­gie­rung am Schwie­low­see sind nach Auf­fass­ung der SPD-Schwie­low­see/SPD-Frak­tion durch fol­gen­de Merk­ma­le – von Er­geb­niss­en kann man lei­der nicht sprech­en – be­stimmt:

 

-          ei­gene Ide­en und Vor­schlä­ge zur Ent­wick­lung un­se­rer Ge­mei­nde sind bis­her nicht zu er­kenn­en; Selbst nach zwei Jah­ren wird die ei­gene Un­zu­läng­lich­keit mit an­geb­lich­en Feh­lern und Ver­säum­niss­en der Vor­gäng­er ent­schul­digt.

 

-          Ob­wohl sich Frau Hop­pe als frak­tions­los er­klärt hat, ist ei­ne par­tei­ü­ber­greif­en­de Zu­sam­men­ar­beit in der Ge­mein­de­ver­tre­tung nicht er­kenn­bar. Die CDU/FDP „Bür­ger­meis­ter­frak­tion“ be­stimmt nach wie vor die Lin­ie. Das Bür­ger­bünd­nis als stärk­ste Frak­tion ist fak­tisch nur noch Mehr­heits­be­schaf­fer, oh­ne ei­ge­nes Pro­fil.

 

-          Man­gels ei­gen­er Er­fol­ge schmückt man sich öf­fent­lich mit frem­den Fe­dern (sie­he auch Er­klä­rung­en von Hop­pe und Vad zum Jah­res­wechs­el) :

o       Ein­woh­ner­zu­wachs (gibt es in Schwie­low­see seit der Wen­de),

o       stei­gen­de Ge­wer­be­an­sied­lung­en (wur­den durch die Ich-AGs ver­ur­sacht),

o       Sen­kung der Pro-Kopf-Schul­den von 1000 € auf 825 € (Zi­tat Vad MAZ: „So sei es in den zwei Ja­hren seit dem po­li­tisch­en Kli­ma­wechs­el am Schwie­low­see ge­lung­en, die Ver­schul­dung von 1000 Eu­ro pro Ein­woh­ner im Ja­hre 2003 auf 800 Eu­ro für 2005 zu sen­ken, ...“) Die wah­re Grund­la­ge für die Re­du­zie­rung der Schul­den wur­de be­reits am 09.08.2001 mit dem Be­schluss ü­ber den Nach­trags­haus­halt des Am­tes Schwie­low­see ge­legt. Es wur­de be­schloss­en, das jet­zi­ge Ver­wal­tungs­ge­bäu­de in Ferch zu er­stei­gern und als Ver­wal­tungs­sitz um­zu­bau­en. Die Kos­ten wur­den ü­ber ei­nen Kre­dit zwisch­en fi­nanz­iert und mit der so ge­nann­ten „Kopf­präm­ie“ nach der Ge­mein­de­fu­sion 2003 wie­der ab­ge­löst. (Be­schluss-Nr. 01-08-16 des Amts­aus­schuss­es vom 09.08.2001). Wer die Ab­lö­sung des Zwisch­en­kre­dits durch die Kopf­präm­ie und die da­durch er­folg­te Re­du­zie­rung der Pro-Kopf-Ver­schul­dung als ei­ge­nen wirt­schaft­lich­en Er­folg aus­gibt, zeigt für wie we­nig in­tel­li­gent er die Wäh­ler  hält.

 

Me­di­en­prä­senz er­setzt die Sach­ar­beit, so sieht für uns die Bi­lanz nach zwei Ja­hren aus. Wie schon vor ei­nem Jahr, muss man klar kon­sta­tie­ren, dass we­sent­liche Wahl­ver­sprech­en nicht ein­ge­hal­ten wur­den.

 

Wahlkampfversprechen (Zitate www.kerstin-hoppe.de) von Frau Hop­pe und der CDU und was da­raus wur­de:

 

Þ    „Wir brauch­en im Rat­haus ei­ne Füh­rung mit Zu­kunfts­vi­sion­en, mit frisch­en Ide­en, mit Schwung und mit un­ter­nehme­risch­em Denk­en“.

Das Ge­gen­teil ist der Fall, es wird Geld für Rechts­an­wäl­te ver­schwen­det wie es kein Un­ter­nehm­er tun wür­de. Es wer­den An­schaf­fung­en ge­tä­tigt, bei de­nen sich je­dem Un­ter­nehm­er die Haa­re sträu­ben wür­den.

Die Zu­kunfts­vi­sion­en seh­en wir im Zent­rum Ca­puths (Gärt­ne­rei) und Ferch (ehem. FDGB Heim und Gast­stät­te Will­kom­men) ganz zu schwei­gen vom Fer­cher Sä­ge­werk. Es pass­iert nichts oder zu we­nig!

 

Þ    Trans­pa­renz der Ver­wal­tung: „Die In­for­ma­tions­po­li­tik ist er­heb­lich zu ver­bess­ern.“

Vie­les wird im stil­len Kämm­er­lein be­sproch­en, oder im nicht­öf­fent­lich­en Teil der Sit­zung­en von der CDU mit ih­ren Hel­fern vom Bür­ger­bünd­nis be­stimmt.

An­fra­gen nach Aus­ga­ben­hö­he z.B. für die Rechts­an­wäl­te, wer­den trotz Be­stä­ti­gung der Ge­mein­de­ver­tre­ung ein­fach nicht ge­ge­ben.

 

Þ    „En­ga­ge­ment im Sin­ne der Bür­ger, wo im­mer Män­gel oder Ver­besse­rungs­mög­lich­kei­ten er­kenn­bar sind auch ü­ber den ak­ten- und for­mu­lar­mäß­igen Ver­wal­tungs­be­trieb hin­aus.“ –

Hier wur­de Frau Hop­pe wohl von der Re­ali­tät ein­ge­holt, wir seh­en je­den­falls kei­ne spür­ba­re Ver­besse­rung! Be­troff­ene wer­den vor­her nicht ge­fragt (Auf­stel­lung der Half­pipe auf dem Sport­platz in Ca­puth), in den Orts­bei­rä­ten wer­den bri­san­te The­men ohne recht­liche Grund­la­ge in den nicht-öf­fent­lich­en Teil ver­la­gert (Berg­mann-Vil­la).

 

Þ    Und das Bür­ger­bünd­nis: „Die Ver­wal­tung soll Dienst­leis­ter für den Bür­ger sein und die Be­schlüsse der Ge­mein­de­ver­tre­tung um­set­zen! Sie kann und soll­te Hel­fer und Rat­ge­ber für die Ge­mein­de­ver­tre­ter sein, in­dem sie sie mit Sach­in­for­ma­tion­en ver­sorgt.“ (Wahl­pro­gramm BBS).

Die SPD-Frak­tion wur­de bis­her hier­von je­den­falls er­folg­reich aus­ge­nom­men. Manch­mal hat man den Ein­druck, dass wir ge­zielt von In­for­ma­tion­en fern­ge­hal­ten wer­den. Ver­tre­tern von Bür­ger­ini­tia­ti­ven wur­de mehr­fach die Ak­ten­ein­sicht ver­wei­gert.

 

Lie­be Schwie­low­seer, un­ser Pro­blem mit der Orts­po­li­tik be­steht trotz­dem nicht in der Per­son von Frau Hop­pe, das Pro­blem be­steht da­rin, dass es au­ßer den vier SPD Ab­ge­ord­ne­ten kei­ne kon­struk­ti­ve Kri­tik in der Ge­mein­de­ver­tre­tung gibt.

 

Das Bür­ger­bünd­nis macht sich, was wir nicht ver­steh­en kön­nen,  zum Hel­fer der CDU. Von Par­tei­un­ab­häng­ig­keit kann hier kei­ne Re­de mehr sein, ob­wohl auch dies ein Wahl­ver­sprech­en war.

 

Ki­ta­pro­ble­ma­tik:

Was vie­le in­te­ress­ie­ren wird, zum Schluss. Wie hält es die SPD mit der Trä­ger­schaft der Ki­tas?  Wir ha­ben ei­nen kla­ren Stand­punkt. Nur wenn durch ei­nen frei­en Trä­ger und die Ge­mein­de­ver­wal­tung be­legt wird, dass wir die enorm­en Aus­ga­ben für die Ki­tas deut­lich sen­ken kön­nen und gleich­zei­tig die Qua­li­tät der Be­treu­ung auf gleich­em oder hö­he­rem Ni­veau ge­sich­ert ist, kön­nen wir uns ei­nen schritt­wei­sen Ü­ber­gang vor­stel­len.

Qua­li­täts­ver­schlech­te­rung­en oder ei­ne freie Trä­ger­schaft zum Selbst­zweck wer­den wir nicht mit­mach­en.

 

 

Per­spek­ti­ve:

Dort, wo wir mit un­se­rer Sach­kennt­nis und un­se­ren Ver­bin­dung­en zum Land und zum Bund mit­helf­en kön­nen – zum Bei­spiel bei der Ver­besse­rung der tou­ris­tisch­en In­fra­struk­tur am Schwie­low­see und der Er­schließ­ung der Orts­mit­te Ca­puth – wer­den wir kon­struk­tiv mit­ar­bei­ten. Da­zu ist aber ei­ne Rück­kehr zur Sach­ar­beit und zur Zu­sam­men­ar­beit not­wen­dig.

 

Die SPD-Frak­tion in der Ge­mein­de­ver­tre­tung Schwie­low­see

 

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Pressemitteilung

2/2005

Empörung über ge­dul­de­te Schwarz­bau­ten im Schwie­low­see.
Wider­recht­lich er­rich­te­te Pfahl­bau­ten im Na­tur­schutzg­e­biet müs­sen un­ver­züg­lich ent­fernt wer­den!

16.02.2005

Mit Em­pö­rung hat die SPD-Schwie­low­see da­rauf re­agiert, dass der In­ves­tor Hil­pert oh­ne Bau­ge­neh­mi­gung acht Pfahl­häu­ser in den sen­si­blen Ufer­be­reich des Schwie­low­sees ge­baut hat. Die­ser of­fe­ne Rechts­bruch dür­fe auf kei­nen Fall hin­ge­nom­men wer­den, er­klär­te der Vor­sit­zen­de Prof. Teich­ler. Mög­lich­er­wei­se sei­en für den rechts­wi­dri­gen Bau der Pfahl­häu­ser so­gar öf­fent­liche För­der­mit­tel des Landes oder der EU be­wil­ligt wor­den. Bei kei­nem „Häus­le­bau­er“ wür­de ein der­ar­ti­ges vor­sätz­lich­es Han­deln hin­ge­nom­men wer­den. Braucht sich Herr Hil­pert nicht an die Ge­set­ze des Lan­des Bran­den­burg zu hal­ten? Gibt es für ihn Son­der­rech­te, die wir nicht ken­nen?

Trotz ei­ner An­zei­ge wur­de dem In­ves­tor Zeit ge­las­sen, die Häu­ser fer­tig zu bau­en. Der Land­kreis muss nun den Ver­dacht aus­räu­men, er habe still­schwei­gend zu­ge­seh­en und die Bau­maß­na­hme ged­ul­det, er­klär­te der SPD-Vor­sitz­en­de. Teich­ler for­dert den Land­rat Lot­har Koch auf, un­ver­züg­lich da­für zu sor­gen, dass die­ser un­er­träg­liche Zu­stand be­sei­tigt wird und die rechts­wid­rig er­rich­te­ten Pfahl­bau­ten in der Ufer­zone ab­ge­ris­sen wer­den Ein für al­le mal müs­se der Land­kreis auch Herrn Hil­pert klar mach­en, dass für ihn die­sel­ben recht­lich­en Maß­stä­be gel­ten wie für je­den Bran­den­bur­ger Bür­ger auch.

Hans Joachim Teichler


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Pressemitteilung

1/2005

SPD Schwie­low­see: Flug­tou­ris­mus „durch die Hin­ter­tür“ wird wei­ter­hin ent­schie­den ab­ge­lehnt.
Was­ser­flug­zeug­lan­de­platz am Schwie­low­see wi­der­spricht den In­ter­es­sen der An­lie­ger.

05.02.2005

Der­zeit wird ver­sucht, auf frag­wür­di­ge Wei­se ei­ne zwei­te Aus­nah­me­ge­nehm­igung für den Be­trieb von Was­ser­flugz­eug­en auf dem Se­en­ge­biet Schwie­low-/Temp­li­ner See zu er­lan­gen. Be­reits im letz­ten Jahr hat­ten sich die SPD und die Ge­mein­de­ver­tre­tung in Schwie­low­see ent­schie­den ge­gen den Flug­tou­ris­mus in die­sem Se­en­ge­biet aus­ge­sproch­en. Nun soll ü­ber Schleich­we­ge ei­ne dau­er­haf­te Be­triebs­ge­nehmi­gung er­langt wer­den, um wei­ter­hin den zah­lungs­kräf­tigen Jet-Set zu be­för­dern.

Die SPD Schwie­low­see lehnt die­sen durch­sich­ti­gen Vor­stoß ab. Ü­ber den Um­weg von Aus­nah­me­ge­nehm­igung­en soll still­schwei­gend der Dau­er­be­trieb ein­ge­führt wer­den. Sie spricht sich auch wei­ter­hin nach­drück­lich ge­gen die­se zu­sätz­liche Be­las­tung von An­lie­gern und der Na­tur aus. „Al­les deu­tet da­rauf hin, dass bei ei­ner Dau­er­be­triebs­er­laub­nis der Flug­ver­kehr er­wei­tert wer­den soll“, so die stell­ver­tre­ten­de SPD-Chef­in Brit­ta Küp­per. „Denn das Pro­jekt rech­net sich wirt­schaft­lich erst, wenn der Flug­ver­kehr durch zahl­reiche Rund­flü­ge ü­ber dem Se­en­ge­biet aus­ge­wei­tet wird. Es gilt al­so, den An­fäng­en zu weh­ren“, so Brit­ta Küp­per wei­ter. „Wir wol­len kei­nen Rum­mel auf dem Schwie­low­see! Un­ser Tou­ris­mus lebt von Ru­he und Na­tur“.

Die SPD Schwie­low­see ap­pel­liert an Mi­nis­ter Szy­man­ski, die­ses Pro­jekt nicht zu ge­nehm­ig­en, schon gar nicht ü­ber ei­ne Ket­te von Aus­nah­me­ge­nehm­igung­en. Sie ap­pel­liert an die po­li­tisch­en Ent­schei­dungs­trä­ger in den an­lie­gen­den Ge­mein­den, sich da­ge­gen mit al­len recht­lich­en Mit­teln zur Wehr zu set­zen.

Denn: „Nicht al­les was möglich ist, ist rich­tig“, so Küp­per.

 
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Pressemitteilung

06/2004

SPD-Schwielowsee ü­ber­gibt Spen­de für Ca­puther Kirchen­or­gel

17.12.2004

Am Mon­tag, 20.12.2004, 10.00 Uhr, wird der Orts­ver­eins­vor­sitz­en­de der SPD-Schwie­low­see, Joch­en Teich­ler, zu­sam­men mit der Land­tags­ab­ge­ord­net­en Su­san­ne Me­li­or und der Bun­des­tags­ab­ge­ord­net­en Andrea Wicklein an Pfarrer Hans-Georg Baas­ke, Rei­mar von Za­dow so­wie Dr. Karl-Frie­drich Grüt­te vom Initiativkreis Orgelrestaurierung vor der Kir­che ei­ne Spen­de für die Res­tau­rie­rung der Or­gel in der Ca­put­her Stüh­ler-Kir­che ü­ber­reich­en. Die Spen­de – kürz­lich wäh­rend der Weih­nachts­fei­er des SPD-Orts­ver­eins spon­tan ge­sam­melt – ist nun ins­ge­samt auf Eu­ro 600 durch die bei­den Ab­ge­ord­net­en und den Bun­des­tags­ab­ge­ord­net­en Wil­fried Schreck aus Cott­bus auf­ge­stockt wor­den.

„Die SPD-Spen­de ist auch als An­er­kenn­ung für das zi­vil-bür­ger­schaft­liche En­ga­ge­ment vie­ler Bür­ger aus der Re­gion ge­dacht, die bis­lang schon 56.000 Eu­ro aus ei­ge­ner Kraft auf­ge­bracht ha­ben. Dies soll zur Nach­ahm­ung er­mun­tern“, er­läu­ter­te Teich­ler die un­ge­wöhn­liche In­itia­tive der ört­lich­en SPD.

Der Initiativ­kreis Or­gel­res­tau­rie­rung – un­ter Schirm­herr­schaft des ehe­ma­li­gen Bran­den­bur­gisch­en Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Stol­pe und mit Un­ter­stüt­zung von Ca­put­her Bür­gern – hat mit Hil­fe zahl­reich­er Bür­ger­in­nen und Bür­ger und Ver­ei­ne aus Schwie­low­see, dem Bran­den­bur­gisch­en Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums, der Ost­deut­sch­en Spar­kas­sen­stif­tung und an­der­en er­reicht, dass zwei der drei je­weils 60.000 Eu­ro teuren Bau­ab­schnit­te durch Spen­den be­reits ge­sichert sind. Der denk­mal­träch­ti­ge Or­gel­pros­pekt ist be­reits sa­niert und das Or­gel­werk wie­der­her­ge­stellt.

Jetzt geht es um die Siche­rung des drit­ten Bau­ab­schnitts, für den noch ca. 30.000 Euro von den ins­ge­samt 180.000 Eu­ro feh­len. Die Mit­glie­der des Ini­tia­tiv­krei­ses ha­ben bis­lang per­sön­lich für die­sen Rest­be­trag ge­bürgt und ei­nen zins­lo­sen Kre­dit zur Ver­fü­gung ge­stellt. Des­halb kann der Ter­min der Or­gel­wei­he be­reits am 29. Mai 2005 fest­ste­hen.

Hans Joachim Teichler


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Bürgerbrief

05/2004

 

Was ist geschehen in Schwielowsee ? – Eine mehr als zwiespältige Bilanz

 

Oktober 2004

 

Das erste Jahr der „CDU-Re­gie­rung am Schwie­low­see“ liegt hin­ter uns. Da ist es nicht nur Auf­ga­be der Bür­ger­meis­te­rin son­dern auch der Op­po­si­tions­frak­tion auf das krit­isch Rück­schau zu hal­ten, was ge­leis­tet und ent­schie­den wur­de. Es ist al­les in all­em kein schlech­tes Er­geb­nis für un­se­re Ge­mein­de, das sich Frau Hop­pe auf die Fah­nen schrei­ben kann. Die Bür­ger­meis­te­rin ist be­müht Pro­ble­me zu lö­sen und in al­len The­men firm zu sein, so hat sie sich auch ei­ne ge­wis­se An­er­ken­nung ver­dient. Trotz der schwie­ri­gen Haus­halts­sit­uation wur­den ei­ni­ge wich­ti­ge In­ves­ti­tion­en auf den Weg ge­bracht und das Ta­ges­ge­schäft läuft. Das schier end­lose Kud­del­mud­del mit dem Ju­gend­club in Ca­puth war zwar ü­ber­flüss­ig, aber dass hät­te auch Er­fah­ren­eren pass­ie­ren kön­nen. Ihr un­nö­ti­ges Tak­tie­ren in der Lin­den­fra­ge hat vie­le Bür­ger ge­gen sie auf­ge­bracht.

 

In an­de­rer Hin­sicht sieht es je­doch weit be­denk­lich­er aus, z. B. in der Zu­sam­men­ar­beit in der Ge­mein­de­ver­tre­tung, in der wir in der Ver­gang­en­heit ü­ber 90% der Be­schlüs­se ein­stimm­ig ge­fasst ha­ben: Heu­te ist es so, dass die „Bür­ger­meis­ter­frak­tion“ CDU/FDP be­stimmt, was am Schwie­low­see ge­schieht, das Bür­ger­bünd­nis, mit sie­ben Ab­ge­ord­ne­ten die stärk­ste Frak­tion und kla­rer Wahl­sie­ger, stimmt in der Re­gel so, wie die CDU – Frak­tion, zu der auch drei FDP-Mitglieder zäh­len. Da wackelt so­zu­sa­gen der Schwanz mit dem Hund.

 

Das ist scha­de, denn das Bür­ger­bünd­nis hat­te ei­ni­ge Wahl­zie­le for­mu­liert, die mit de­nen der SPD iden­tisch war­en, so dass man hier mit wechs­eln­den Mehr­hei­ten hät­te rech­nen kön­nen.

 

Aber dem ist nicht so und so hat der CDU Chef leich­tes Spiel das Ge­scheh­en am Schwie­low­see weit­geh­end zu be­stim­men. Scha­de auch um die Zu­ver­läss­ig­keit, denn das Bür­ger­bünd­nis hat­te im Wahl­kampf da­mit ge­wor­ben, ab­so­lut par­tei­un­ab­häng­ig zu sein. Wenn man heu­te zum Bür­ger­bünd­nis schaut, sieht man ei­ne mit der CDU ver­bün­de­te Frak­tion, de­ren Ei­gen­stän­dig­keit kaum noch er­kenn­bar ist.

 

Scha­de drum, aber wich­ti­ger sind die Fak­ten.

 

Was ist zum Bei­spiel von den Wahl­ver­sprech­en ü­brig ge­blie­ben?

Uns wur­den mehr Trans­pa­renz und Bür­ger­nä­he ver­sproch­en.

 

Lei­der ist dies nicht nur aus­ge­blie­ben son­dern schlech­ter ge­wor­den. Das bes­te Bei­spiel ist, dass die Dis­kuss­ion ü­ber die Schaf­fung ei­ner neu­en Stel­le in der Ver­wal­tung trotz Bür­ger­pro­tes­ten in den nicht­öf­fent­lich­en Teil ei­ner Sit­zung ver­legt wur­de. So et­was gab es bis­lang noch nie. Aber auch sonst krankt es: Ak­ten­ein­sicht zur Straße der Ein­heit in Ca­puth wur­de Bür­gern mehr­fach ver­wehrt. Schrift­liche An­fra­gen zu Sat­zung­en wur­den nicht oder nicht frist­ge­recht be­ant­wor­tet. Auch die er­be­te­ne Aus­kunft ü­ber den In­halt von Land­rats­schrei­ben ist von der Ver­wal­tung ver­wei­gert wor­den, usw. usf.

 

Uns wur­de ei­ne ef­fi­zien­te­re und schlan­ke­re Ver­wal­tung ver­sproch­en.

 

Zu­sätz­lich ei­ne per­sön­liche As­sis­ten­tin der Bür­ger­meis­te­rin und ei­ne wei­te­re Stel­le ha­ben die Schlank­heits­kur ins Ge­gen­teil ver­kehrt. Un­ser Ver­wal­tungs­ap­pa­rat wur­de auf­ge­stockt statt ver­klei­nert, der Amts­aus­schuss hat noch im Jahr 2002 fest­ge­stellt, dass nach dem Zu­sam­men­schluss min­des­tens ei­ne, evtl. auch zwei Stel­len ü­ber­flüs­sig wer­den. Heu­te be­las­ten zwei neue Plan­stel­len, „per­sön­liche As­sis­ten­tin der Bür­ger­meis­te­rin“ und „Lei­ter zen­tra­le Steue­rung“ un­se­ren ohne­hin bö­se aus­seh­en­den Haus­halt; al­so nicht schlanker, sondern dicker Kostenpunkt mit weit über 100.000,- €/Jahr. Wir wer­den das öf­fent­lich ge­ge­be­ne Ver­sprech­en der „Kos­ten­neu­tra­li­tät“ am En­de des Haus­halts­ja­hres ü­ber­prüf­en.

 

Es wur­de spar­sa­mer Um­gang mit Geld ver­sproch­en

 

Der neue Be­ra­ter­ver­trag mit ei­ner Rechts­an­walts­kanz­lei kos­tet 214,60 € pro Stunde!!. Der Ver­trag, den das Amt bis 2003 hat­te, kos­te­te 58,- € pro Stunde­. Auf ei­ne Fra­ge, wa­rum das denn nö­tig sei, ant­wor­te­te Herr Dr. Vad: „Wir kön­nen uns doch nicht von je­man­dem be­ra­ten las­sen, der schon die al­te Re­gie­rung be­ra­ten hat“. Spar­sam ist man nur bei den Ver­eins­zu­schüs­sen und bei den Träg­ern der frei­en Kul­tur­ar­beit – hier wird ge­kürzt.

 

Un­se­re Re­ak­tion da­rauf ist:

  

Wir wol­len nicht den Ein­druck er­wecken, dass bei uns in Schwie­low­see al­les schief läuft, nein das tut es nicht und vie­le Eh­ren­amt­liche und Haupt­amt­liche in der Ge­mein­de sind ehr­lich be­müht, aber wir seh­en es als un­se­re Pflicht an, den Fin­ger in die Wun­den zu le­gen und Sie, die Bür­ger und Wäh­ler, da­rü­ber zu in­for­mie­ren, was aus un­se­rer Sicht nicht in Ord­nung ist, was wir als klei­ne und ein­zige Op­po­si­tions­grup­pe aber nicht ver­hin­dern konn­ten.

 

Wir wis­sen na­tür­lich, dass all dem hier ge­sag­ten ve­he­ment wi­der­sproch­en wer­den wird und CDU/FDP und Bür­ger­bünd­nis mit viel Po­le­mik ü­ber uns her­fal­len wer­den. Ach­ten Sie da­her bei den kom­men­den Ant­wor­ten auf Fak­ten und Er­geb­nis­se. Wir wer­den un­se­re am Wohl der Ge­mein­de Schwie­low­see orien­tier­te Sach­ar­beit fort­set­zen.

 

Die SPD-Frak­tion in der Ge­mein­de­ver­tre­tung

 


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Pressemitteilung

04/2004

SPD-Frak­tion in der Ge­mein­de­ver­tre­tung for­dert er­neut: Wei­ter ver­han­deln!
Im Streit um die Fäl­lung der Lin­den in der Straße der Ein­heit in Ca­puth sol­lte ein Kom­pro­miss mög­lich sein.

18.06.2004

In der Ge­mein­de­ver­tre­tung Schwie­low­see soll am nächs­ten Mitt­woch er­neut da­rüber ab­ge­stimmt wer­den, ob beim Aus­bau der Straße der Ein­heit 28 Lin­den ge­fällt wer­den. Im Haupt­aus­schuss fand letz­ten Mitt­woch der Al­ter­na­tiv-Vor­schlag der Ver­wal­tung statt 28 nur 23 Bäu­me zu fäl­len lei­der kei­ne Mehr­heit. Für die SPD-Frak­tion kommt ein der­ar­ti­ger Be­schluss zum fal­schen Zeit­punkt, er­klär­te die SPD-Ge­mein­de­ver­treterin Brit­ta Küp­per aus Gel­tow. Außer­dem be­ruhe er auf ei­ner un­zu­reich­en­den In­for­ma­tion der Ge­mein­de­ver­tre­ter: Im Haupt­aus­schuss wur­den die Man­dats­trä­ger nicht da­rü­ber in­for­miert, dass der BUND in der letz­ten Ver­hand­lungs­run­de mit der Ge­mein­de sig­na­li­siert hat, dass er zu­sätz­lich zu den kran­ken 13 Lin­den mit der Fäll­ung von fünf wei­te­ren Lin­den aus ver­kehrs­tech­nisch­en Grün­den als Kom­pro­miss ein­ver­stan­den wär­e. Mit der jetzigen Vor­lage des Fäll­be­schluss­es von 28 Lin­den für die nächs­te Ge­mein­de­ver­tre­ter­sit­zung bricht die Bür­ger­meis­te­rin oh­ne Not die Ver­hand­lung­en mit dem BUND ab, kri­ti­sier­te Küp­per das Vor­geh­en.

Zu­min­dest den vom Ge­richt be­reits an­be­raum­ten Orts­termin in der zwei­ten Ok­to­ber­hälf­te in der Straße der Ein­heit hät­te man ab­war­ten müs­sen um wei­ter aus­zu­lo­ten, ob doch noch kurz­fris­tig eine Ei­ni­gung mit dem BUND mög­lich ist. Die Ge­mein­de­ver­tre­ter müss­ten bei ih­rer Ent­schei­dung ü­ber die von der Ver­wal­tung er­neut vor­ge­leg­te Fäll­vari­an­te von 28 Lin­den be­den­ken, dass da­mit die Ver­hand­lung­en ab­ge­broch­en wer­den und statt­des­sen ein Ge­richts­ver­fah­ren mit un­ge­wiss­em Aus­gang und in un­be­stimm­ter Län­ge in Kauf ge­nom­men wird. Völ­lig of­fen ist dann, ob da­nach die Straße der Ein­heit noch kom­plett aus­ge­baut wer­den kön­ne, da dann die För­der­mit­tel in be­trächt­lich­er Hö­he weg­gef­al­len sein dürf­ten. Eine Fer­tig­stel­lung der Straße oh­ne För­der­mit­tel sei an­ge­sichts der Haus­halts­si­tua­tion der Ge­mein­de un­mög­lich. Bei ei­ner Dif­fe­renz von ei­gent­lich nur noch fünf Lin­den müss­te mit Be­son­nen­heit und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein auf beid­en Sei­ten doch noch ei­ne Lö­sung ge­fun­den wer­den, mein­te Brit­ta Küp­per, die selbst Rechts­an­wäl­tin ist.

Da bei­de Sei­ten ihre Ge­sprächs­be­reit­schaft zum Aus­druck ge­bracht ha­ben, sol­lte ein er­neu­ter Ge­mein­de­ver­tre­ter­be­schluss zur Fäl­lung von 28 Lin­den dring­end ver­mie­den wer­den.

Britta Küpper


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Pressemitteilung

03/2004

SPD begrüßt Ver­hand­lungs­be­reit­schaft der Ge­mein­de Schwie­low­see in Sach­en Lin­den

18.06.2004

Dass Bür­ger­meis­te­rin Hop­pe, die mit ih­rem Wi­der­spruch ge­gen den ers­ten Be­scheid der Un­te­ren Na­tur­schutz­be­hör­de, die zu­nächst nur die Fäl­lung von 14 Lin­den vor­sah, die Kla­ge des BUND pro­vo­ziert hat­te, nun­mehr auf den BUND zu­geh­en will, sei ei­ne über­fäl­lige Ein­sicht, er­klär­te der Vor­sitz­en­de der SPD-Schwie­low­see Prof. Teich­ler. Um ei­nen zü­gi­gen und um­fass­en­den Aus­bau der Straße der Ein­heit in Ca­puth mit den zu­ge­sag­ten För­der­gel­dern zu ge­währ­leis­ten, ha­be man schon seit lan­gem auf ein Ein­len­ken im Lin­den­streit ge­drängt. Dass sich nun auch die Mehr­heits­frak­tion­en den vor­ge­tra­gen­en recht­lich­en Be­denk­en des SPD-Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat­en Bernd Lietz im Haupt­aus­schuss an­ge­schlos­sen ha­ben, sei ein gu­tes Zeich­en für ei­ne Rück­kehr zur Sach­ar­beit. In der Ver­gang­en­heit ha­be man doch lang­sam den Ein­druck ge­habt, dass al­les, was von der SPD vor­ge­tra­gen wür­de (Was­ser­flug­platz Schwie­low­see, Ha­vel­span­ge), in der Ge­mein­dever­tre­tung nur des­halb ab­ge­lehnt wor­den sei, weil der Vor­schlag von der SPD kam. Nun müs­sen nur noch den Wor­ten die Ta­ten fol­gen, for­der­te SPD-Chef Teich­ler, der an­ge­sichts früh­er­er nicht re­ali­sier­ter An­kün­di­gungen skep­tisch bleibt. Es sei kei­nes­wegs so, dass die Ge­mein­de im Rechts­streit der for­mal zwisch­en BUND und Land­kreis statt­fin­det ei­ne Mitt­ler­rol­le ein­neh­men könn­te. Sie ist mit ih­rem Fäll­an­trag von 28 Lin­den Haupt­ver­ur­sacher der ge­gen­wär­ti­gen Risiken und muss un­ver­züg­lich han­deln. Ei­nen Rechts­streit in Sach­en Lin­den kön­ne sich aber die Ge­mein­de aus fi­nanz­iel­len und zeit­lich­en Grün­den nicht leis­ten.

Hans Joachim Teichler


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Presseinformation

02/2004

 

Brauch­en wir die Netz­ver­knüpf­ung Potsdam?
SPD-Orts­ver­eine Schwie­low­see, Mich­en­dorf und Wer­der leh­nen die Pla­nung zur Netz­ver­knüpf­ung ein­mütig ab

23.03.2004

Die drei Orts­ver­eine Schwie­low­see, Mich­en­dorf und Wer­der lehn­ten am 22.03.2004 in Ca­puth die Pla­nung­en zur Netz­ver­knüpf­ung nach ein­geh­en­der Dis­kuss­ion mit SPD-Bun­des­tags- und Land­tags­ab­ge­ord­net­en und der SPD-Frak­tion der Ge­mein­de­ver­tre­tung Schwie­low­see durch ihre Vor­sitz­enden ein­mütig ab. Das vom Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags vor­ge­stell­te Plan­ungs­kon­zept zur Auf­na­hme in den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan konnte we­der den tat­säch­lichen Be­darf noch den Nut­zen für die Re­gion glaub­haft ver­mitt­eln. Viel­mehr steht zu be­fürch­ten, dass die wei­te­re tou­ris­tische Ent­wick­lung um den Tem­plin­er-, Schwie­low- und Zern­see durch den Bau ei­ner Schnell­straße als Ab­kürz­ungs­weg für den Ber­li­ner Ring ernst­haft ge­fähr­det wird.

Die Vor­sitz­en­den der Orts­ver­eine ha­ben den an­we­sen­den Bun­des- und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Jörg Vo­gel­sän­ger (MdB) auf­ge­for­dert, sich am 24.03.2004 im Ver­kehrs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges da­für ein­zu­set­zen, dass das Pro­jekt als vor­dring­lich­er Be­darf in den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan nicht auf­ge­nom­men wird. Sie ha­ben den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Su­san­ne Me­li­or (MdL), Rein­hold Dell­mann (MdL) und An­drea Wick­lein (MdL) mit auf den Weg ge­ge­ben, in der Land­tags­frak­tion al­le not­wen­digen Schrit­te ein­zu­lei­ten, da­mit die wei­tere Pla­nung der Netz­ver­knüpf­ung „Zwei-Se­en-Schnell­straße“ ein­ge­stellt wird.

Die drei Orts­ver­eine ha­ben im An­schluss an die Dis­kuss­ion ei­nen ent­sprech­en­den Ini­tia­tiv­an­trag für den SPD-Un­ter­be­zirks­par­tei­tag von Pots­dam-Mit­tel­mark am 27.03.2004 ver­ab­schie­det, der als An­la­ge bei­ge­fügt ist und die Po­si­tion der Orts­ver­ei­ne deut­lich macht.

Anlage Initiativantrag


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Pressemitteilung

01/2004

SPD-Orts­ver­ein Schwie­low­see no­mi­niert Su­san­ne Me­li­or ein­stim­mig als Di­rekt­kan­di­da­tin für die Land­tags­wah­len

28.01.2004

Ein­stim­mig no­mi­nier­te der SPD-Orts­ver­ein der Ge­mein­de Schwie­low­see am 26.01.2004 Su­san­ne Me­li­or aus Lan­ger­wisch als Di­rekt­kan­di­da­tin für die Wahl zum Bran­den­bur­ger Land­tag im Sep­tem­ber 2004. Sie ha­be als Mit­be­grün­de­rin der SPD in der fried­­lich­en Re­vo­lu­tion 1989 Mut be­wie­sen und sich in den fol­gen­den Ja­hren durch ihre kom­mu­nal­po­li­tische Ar­beit im Kreis­tag und in der Ge­mein­de­ver­tre­tung Lan­ger­wisch als zu­ver­läss­ige Ver­tre­te­rin von Bür­ger­in­ter­ess­en er­wie­sen, be­grün­de­te Frie­drich Karl Grüt­te sein Vo­tum für Su­san­ne Me­li­or. Seit Be­ginn die­sen Ja­hres ist sie als Nach­rück­erin Mit­glied des Land­ta­ges.

Die stu­dier­te Bio­lo­gin und Mut­ter drei­er Kin­der will sich zu­künf­tig vor al­lem in den Be­reich­en Fa­mil­ien­po­li­tik, Tou­ris­mus so­wie Wis­sen­schaft, For­schung und Kul­tur ein­bring­en. In den Ja­hren ih­rer kom­mu­nal­po­li­tisch­en Ar­beit war ihr stets das Ge­spräch mit den Bür­gern be­son­ders wich­tig. So will sie im Wahl­kampf be­son­ders in­ten­siv mit den Bür­gern der Ge­mein­de Schwie­low­see und Wer­der ins Ge­spräch kom­men und da­zu bei­tra­gen, die Re­gion wirt­schaft­lich zu för­dern.

Su­san­ne Me­li­or: “Wir soll­ten in der Re­gion mit al­len Pfun­den wuch­ern, die wir ha­ben. Un­se­re in­tak­te Na­tur­land­schaft macht uns zu ei­ner beg­ehr­ten und ge­schätz­ten Le­bens­raum, um den uns vie­le be­nei­den. Un­se­re teil­wei­se gut ent­wickel­te Tou­ris­mus­struk­tur be­sitzt aber noch viel­fach un­ent­deck­te Po­ten­zia­le. Sie zu weck­en und zu för­dern ist ei­ne wich­ti­ge Zu­kunfts­auf­ga­be für mich. Was wir dring­end brauch­en, sind zu­kunfts­fäh­ige Ar­beits­plät­ze im Tech­no­lo­gie­be­reich, ei­ne enge Ver­zahn­ung von Wirt­schaft und Wis­sen­schaft und viel­fäl­ti­ge Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­te ins­be­son­de­re im Tou­ris­mus­sek­tor. Des­halb gilt es Ex­is­tenz­grün­den zu för­dern und klei­nen Dienst­leis­tungs­un­ter­nehm­en in der Re­gion zur An­sied­lung zu ver­hel­fen. Dann kön­nen wir mit der ei­gen­en Kraft der Re­gion op­ti­mis­tisch in die Zu­kunft geh­en.“

In der SPD Mit­glie­der­ver­samm­lung kri­ti­sier­te sie die Ge­heim­nis­krä­merei von Land­kreis und Bür­ger­meis­ter­in der Ge­mein­de Schwie­low­see und die ver­wei­ger­te Ak­ten­ein­sicht in die Unterla­gen zum Aus­bau der Straße der Ein­heit in Ca­puth. Sie be­grüß­te aus­drück­lich, dass der Be­auf­trag­te für Da­ten­schutz und das Recht auf Ak­ten­ein­sicht die Bür­ger­meis­ter­in nach­drück­lich auf ih­re ge­setz­liche Pflicht hin­ge­wie­sen ha­be, je­dem Bür­ger auf Ver­lang­en Ein­blick in die Pla­nungs­un­ter­la­gen zu ge­wäh­ren.


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