| Landesfachbeirat Begehung der Gemeinde (staatlich anerkannter Erholungsort) | 15.5.2010 |
| Gemeindevertretung 19.00 Rathaus Ferch | 28.4.2010 |
| Hauptausschuss 19.00 Uhr Rathaus Ferch | 14.4.2010 |
| Ausschuss für Finanzen (FA) 19.00 Uhr Rathaus Ferch | 23.3.2010 |
| Ausschuss für Infrastrukturentwicklung (IEA) 19.00 Uhr Rathaus Ferch | 22.3.2010 |
| Ausschuss für Tourismus und Umwelt (TUA) 19.00 Uhr Rathaus Ferch | 16.3.2010 |
| Ausschuss für Kultur, Schulen, Soziales und Sport (KSA) 19.00 Uhr Rathaus Ferch | 15.3.2010 |
| Ortsbeirat Caputh | 10.3.2010 |
| Ortsbeirat Ferch | 9.3.2010 |
| Ortsbereit Geltow | 8.3.2010 |
| Internationaler Frauentag 15.00 Uhr Veranstaltung in Michendorf
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8.3.2010 |
| Info-Abend bei der SPD zum Flächennutzungsplan Schwielowsee | 15.01.2010 |
| SPD-Sommerfest | 10.07.2009 |
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24./25.10.2008
Potsdam |
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22.09.2008 Schwielowsee-Caputh |
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Info-Abend bei der SPD zum Flächennutzungsplan Schwielowsee
Es wurde ein interessanter Info-Abend am 15. Januar zum neuen Flächennutzungsplan der Gemeinde Schwielowsee. Die SPD-Schwielowsee hatte dazu eingeladen und zahlreiche Bürger nutzen die Gelegenheit einem kompetenten Fachmann, Thomas Lilienthal von Sozialdemokratischen Gesellschaft für Kommunalpolitik zuzuhören, der die Komplexität eines Flächennutzungsplanes klar und deutlich erklärte. Viele Fragen und Anregungen kamen auf und immer wieder wurde die Frage gestellt, was kann der einzelne Bürger dazu beitragen, damit seine Gemeinde in der er lebt, ihm ein Mitspracherecht einräumt. Thomas Lilienthal gab Hoffnung, sein Rat: schauen sie genau hin. Was sie stört teilen sie es ihrer Gemeinde mit. Der Flächennutzungsplan muss einen Monat von der Gemeinde öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Gemeindevertreter stimmen über den Plan ab, der dann 15 Jahre Gültigkeit hat, es lohnt sich, mischen sie sich ein und nehmen sie ihre Bürgerrechte wahr.
Die Tendenz der Bürger an diesem Abend lautete eindeutig, Binnenbereiche auszubauen, statt neuer Flächen im Außenbereich anzuweisen. Ganz entschieden waren die Bürger gegen die Umwandlung von Wald in Bauland. Klar und deutlich waren die Forderungen nach Erweiterungen von Wanderwege und freien Zugang zu den Seen. Auch bei der Umwandlung von Landschaftsschutzflächen müsse behutsam vorgegangen werden. Fraktionsvorsitzende, Heide-Marie Ladner wird die zahlreichen Anregungen der Bürger in der Gemeinderats-Sitzung vortragen.
Erinnern wir uns, sanfter Tourismus stand doch in allen Broschüren der Gemeindevertreter vor der Wahl, und jetzt ist nach der Wahl!
http://www.flickr.com/photos/spdbrandenburg/sets/72157621345672746/
http://www.spd-brandenburg.de/content/view/689/288/
Tourismus in
Schwielowsee - sanft oder heftig, wohin soll die Reise gehen?
Schwielowsee will
staatlich anerkannter Erholungsort werden.
Mitten im Landschaftsschutzgebiet
Potsdamer Havelseen gelegen, sind die Voraussetzungen dafür eigentlich nicht
schlecht. Was ist also zu tun, um dieses
ehrgeizige Ziel zu erreichen - was ist zu vermeiden, um es nicht zu gefährden?
Wir fragen:
•
Was
bringt die staatliche Anerkennung der Gemeinde Schwielowsee?
•
Was
bedeutet eigentlich „sanfter“ oder nachhaltiger Tourismus?
•
Was
sagen erfahrene Tourismusexperten dazu?
•
Was
wollen die Bürger?
•
Brauchen
wir ein Tourismuskonzept in unserer Gemeinde?
•
Welche
touristische Entwicklung wollen wir umsetzen?
Diesen und weiteren
Fragen wollen wir in einer Veranstaltung
am 22. September
2008, 19.00 Uhr,
im Hotel Müllerhof
in Schwielowsee
im Gespräch zwischen
Bürgern und Fachleuten nachgehen.
Das heißt, alle, die
sich für Tourismus in unserer Gemeinde interessieren, damit ihr Geld verdienen,
mehr darüber wissen möchten, davon genervt sind, ihre Meinung dazu sagen
möchten, sind herzlich eingeladen. Das gilt selbstverständlich auch für unsere
Bürgermeisterin, die Ortsbeiräte und
Gemeindevertreter und die Mitglieder des Tourismusvereins.
Podium:
Raimund Jennert,
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Barbara Hackenschmidt,
MDL, Tourismuspolitische Sprecherin, SPD-Landtagsfraktion
Uwe Käthow,
Hotelchef Caputh
Günther Ulm, Privater Vermieter
Moderation: Thomas Freundner, Regisseur Caputh
SPD-Ortsverein Schwielowsee
Der Vorstand
Heide-Marie Ladner
Tourismus in Schwielowsee – sanft oder heftig, wohin soll die Reise
gehen? am 22.09.2008
Laut Beschluss der Gemeindevertretung soll Schwielowsee staatlich anerkannter Erholungsort werden. Mitten im Landschaftsschutzgebiet der Potsdamer Havelseen gelegen, sind die Voraussetzungen dafür eigentlich nicht schlecht. Der Schwielowsee-Tourismus e.V. hat inzwischen für die Gemeindevertretung eine Potential-Analyse erarbeiten lassen, die vorgestellt werden soll. Am 22.09.2008 lud die SPD-Schwielowsee zu einem Diskussionsabend mit Tourismusexperten, Schwielowseer Tourismusbetrieben, Gemeindevertretern und Bürgern ein. Die Moderation des Abends hatte der Caputher Thomas Freundner übernommen. „Da ich kein Tourismusfachmann bin, sondern aus der Filmproduktion komme“, so Freundner, „stellen sich mir viele Fragen zum heutigen Abend, die ich gerne an die Fachleute und das Publikum weitergeben möchte“:
Raimund Jennert, TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH .stellte die wesentlichen Kriterien für die Zertifizierung der Gemeinde als "staatlich anerkannten Erholungsort" vor. Neben dem Imagegewinn für die Gemeinde sieht er im Wesentlichen den Vorteil in der größeren Chance, für die weitere touristische Entwicklung öffentliche Fördermittel zu erhalten. Barbara Hackenschmidt, MdL, Tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, versuchte Klarheit in die herrschende Begriffverwirrung vom „nachhaltigen“ oder „sanften Tourismus“ zu bringen. „Er muss soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. Nachhaltiger Tourismus ist langfristig, d.h. in Bezug auf heutige wie auf zukünftige Generationen, ethisch und sozial gerecht und kulturell angepasst, ökologisch tragfähig sowie wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig,“ so Hackenschmidt. Es herrschte Einigkeit, dass dies ein durchaus erstrebenswertes Ziel auch für die Tourismusentwicklung in Schwielowsee ist. Uwe Kätow, Hotelchef im „Müllerhof“ in Caputh wies darauf hin, dass nicht jedes Event wie das geplante Wasserflugzeug oder die vielen Feuerwerke für ein solches Konzept verträglich sind. Günther Ulm, privater Vermieter in Caputh, bemängelte die abendliche schlechte Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine gute öffentliche Verkehrsverbindung zur Verhinderung des Individualverkehrs ist ja ohnehin umweltverträglicher.
Die Tourismusfachleute und das Publikum stimmten darin überein, dass die längst überfällige Erarbeitung eines schlüssigen Tourismuskonzepts mit einem Leitbild für Nachhaltigkeit für die Gemeinde Schwielowsee unter ausdrücklicher intensiver Beteiligung aller Bürger in Form von Workshops und Informationsabenden notwendig ist. Ein solches Konzept müsse durch die neue Gemeindevertretung in Auftrag gegeben werden und dessen Umsetzung auch für jedermann überprüfbar sein.
Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang, dass die derzeitig
vom Schwielowsee-Tourismus für die Gemeinde in
Auftrag gegebene Potenzial-Analyse ohne einen öffentlichen Dialog mit allen
Bürgern in Form von Workshops oder anderen Veranstaltungen stattfindet. „Ein
solches Konzept ohne eine intensive Einbeziehung aller Bürger während des
Prozesses der Erarbeitung muss scheitern“, warnte Hackenschmidt
und verwies auf eigene leidvolle Erfahrungen in anderen Regionen.
Das Publikum beteiligte sich rege: So wurde darauf hingewiesen, dass anlässlich eines weiteren Zuwachses von Tourismus auch ein verträgliches Verkehrskonzept bis heute fehlt und deshalb eine Übernutzung insbesondere der innerörtlichen Bereiche durch Parkplatzsuchverkehr am Wochenende zu erheblichen Belästigungen der Einwohner führt. „Tourismus muss auch die berechtigten Interessen der Bürger berücksichtigen“, so Freudner. Angeregt wurde die ausschließliche Nutzung der Parkmöglichkeiten an den Ortseingängen insbesondere am Wochenende. Die innerörtlichen Bereiche sollten in erster Linie für Fußgänger und Radfahrer freigehalten werden. Nach wie vor fehlen öffentliche Toiletten für Besucher. Ein klar gekennzeichneter öffentlicher Bootsanlegeplatz (die vorhandenen Gastliegeplätze der privaten Betreiber reichen nicht aus) auf dem Gemeindegebiet wie es die Stadt Werder seit langem vorweisen kann wird seit Jahren gefordert.
Es gab am Abend noch viele gute Vorschläge zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur, die Frau Farthmann vom Schwielowsee-Tourismus dankbar aufnahm. Solche Ideen sollten in Workshops und Veranstaltungen zum Thema noch weiter konkretisiert werden.
© 09/2008 Hans-Joachim Kursawa
Teilnehmer von links nach rechts: Heide-Marie Ladner, Vorstandsvorsitzende SPD Schwielowsee
Günther Ulm, privater Vermieter, Caputh
Raimund Jennert, TMB Tourismus-Marketing Bandenburg GmbH, Potsdam
Thomas Freundner, Regisseur, Caputh, Moderation
Barbara Hackenschmidt, MdL, Tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion
Uwe Kätow, Hotelchef Caputh